Wo steckt mein Eigenkapital?

Auf meine Frage, wieviel Eigenkapital haben Sie, kommt oft die Antwort: wir haben keines, wir brauchen eine Vollfinanzierung! Wenn man dann aber mal genauer hinschaut, kommt sehr oft dann doch einiges zusammen. Wo steckt es also, das so wichtige Kapital als Grundstock einer Immobilienfinanzierung? Machen Sie den ersten “Kassensturz”…….

  • Bargeld
  • Erspartes auf Sparbuch, Tagesgeld- und Festgeldkonto
  • Guthaben auf Riesterkonto
  • Guthaben auf Bausparvertrag
  • Wertpapierguthaben im Depot, wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds
  • Bonus-Sparvertrag
  • Münzen, Edelmetalle
  • Vorhandenes Baugrundstück
  • Rückkaufwerte in Lebensversicherung
  • Bereits bezahlte Rechnungen aus dem Gesamtkostenplan
  • Überschüsse aus dem Verkauf von Immobilien oder anderen Werten
  • Zuwendungen/Geschenke aus der Familie
  • vorweggenommene Erbansprüche
  • Ansparungen aus laufenden Einnahmen bis zur Bezahlung des Kaufpreises
  • Eigenleistungen/Lohnersparnisse bei Modernisierung oder Neubau
  • Miteigentumsanteile an anderen Immobilien
  • Gesellschaftsanteile und -darlehen in Firmen

…..und nutzen Sie gern das unten beigefügte PDF-Dokument “Wo steckt eigentlich mein Eigenkapital?  – es hilft sehr gut weiter!

 

Einige dieser „Kapitalien“ sind möglicherweise nicht frei verfügbar, da sie in Verträgen gebunden sind, an die man nicht so ohne weiteres herankommt. Es gilt also zu prüfen und abzuwägen, wie eine Auszahlung mit welchen Vor- und Nachteilen erfolgen kann. Ist eine Kündigung oder ein Verkauf sinnvoll, wenn Sie dadurch zu den eigenen 4 Wänden kommen – oder lassen Sie diese Werte bewußt außen vor  – z.B. als Goldene Reserve für die Zufälligkeiten des Lebens!? Hier sind erste wichtige Weichenstellungen und Entscheidungen zu treffen, bei denen ich Ihnen mit Rat zur Verfügung stehe – ohne dass ein Geschäftsinteresse meinerseits dahintersteht, Bauspar- und Versicherungsberater könnten unter Umständen zu anderen Meinungen kommen.

Meistens handelt es sich um die Themen

  • Guthaben in Bausparverträgen, die noch nicht zuteilungsreif sind
  • Aktien, Anleihen, Fonds, deren Kurs unterhalb des Kaufwertes steht
  • Rückkaufwerte in Lebensversicherungen
  • Sparguthaben in Sparverträgen mit längerer Kündigungsfrist
  • Verkauf vorhandener Immobilien ja/nein

Generell gilt bei der Eigenheimfinanzierung: je mehr Eigenkapitaleinsatz, desto günstiger sind die Finanzierungsgesamtkosten und desto geringer ist der Hypotheken-Sollzins! Bei der Finanzierung einer vermieteten Immobilie = Kapitalanlageimmobilie kann das möglicherweise genau anders sein, also so wenig wie möglich an Barem einsetzen und die Tilgung möglichst gering halten und ggf. freie Geldbeträge anderweitig ansparen..

Und scheuen Sie sich nicht, zu diesem Zeitpunkt in der Familie bei Eltern, Großeltern, usw. nachzufragen, ob finanzielle Unterstützung, Schenkungen, Vorerbschaften, etc. möglich sind. Oft kommt unverhoffte Hilfe, die zu einer günstigeren Finanzierung führt oder eine höhere Immobilieninvestition möglich macht.

Und noch einige weitere Überlegungen zum Thema Finanzierung mit oder ohne Eigenkapital / 110 % Finanzierung lesen Sie bitte im Bereich “Finanzierungs-Konzeptionen”.

Bei all diesen Überlegungen und Abwägungen stehe ich Ihnen als neutraler BaufinanzierungsSpezialist zur Verfügung. Nutzen Sie bitte den Kontaktbutton!

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